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Geschichte
Die
Steuerbeamtenausbildung hat in Thüringen eine lange Tradition. Am 4. Mai
1936 wurde im Gebäude des ehemaligen Technikums in Ilmenau die 2.
Reichsfinanzschule eröffnet (Foto rechts, aktuelle Aufnahme). Sie stellte
zwar im Februar 1943 aufgrund der fort-schreitenden Kriegsereignisse ihre
Tätigkeit ein, wurde aber schon im Mai 1946 als Schule der
Deutschen Finanzverwaltung in der sowjetischen Besatzungszone
wiedereröffnet, im September 1952 nach Gotha verlegt und dann dort
als zentrale Fachschule der DDR für Finanzwirtschaft - später:
für Finanzen - fortgeführt (Bild unten).

Nachdem die Steuerrechtsausbildung in der DDR zugunsten anderer
Ausbildungsgänge immer mehr an Bedeutung verlor und schließlich nur
noch eine untergeordnete Rolle spielte, wurde in Gotha bereits im Oktober
1990 parallel zur Wiederherstellung der deutschen Einheit erneut mit der
Steuerbeamtenausbildung begonnen. Zunächst für das gesamte
Beitrittgebiet (ohne Ost-Berlin), ab 1991 aber nur noch für
Thüringen.
Diese Entwicklung führte im Juni
1991 zur Errichtung des Bildungszentrums der Thüringer
Steuerverwaltung in Gotha ( BZ Gotha) als
Nachfolgeeinrichtung der Fachschule für Finanzen. Am 1. April 1994
entstand schließlich aus einem der Lehrbereiche dieses BZ Gotha der
heutige Fachbereich Steuern der Thüringer Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung.
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